In der Küche bleibt oft ein wenig Gemüse, etwas Faschiertes oder ein Rest Schinken übrig, der für sich allein zu wenig für ein eigenes Gericht ist. Genau solche kleinen Mengen eignen sich hervorragend als Füllung für Palatschinken. Der einfache Teig aus Mehl, Ei und Milch lässt sich rasch zubereiten und bildet die Grundlage für eine völlig neue Mahlzeit.
Die Reste werden klein geschnitten, kurz angebraten und mit etwas Gewürz abgeschmeckt, bevor sie in die fertigen Palatschinken gefüllt und eingerollt werden. Wer mag, gibt noch ein wenig Käse dazu, der beim Aufwärmen schön schmilzt. So entsteht aus wenigen Zutaten, die sonst vielleicht übrig geblieben wären, eine herzhafte Rolle, die satt macht.
Süß oder pikant, je nach Rest
Auch süße Reste finden in Palatschinken einen Platz, etwa ein wenig Kompott oder ein paar Löffel Topfen, die sonst im Kühlschrank vergessen würden. Diese Vielseitigkeit macht die Palatschinken zu einer praktischen Lösung, egal ob gerade herzhafte oder süße Reste im Haus sind, und egal wie klein die jeweilige Menge tatsächlich ist.
Ein Vorteil dieser Zubereitung ist auch, dass der Teig selbst kaum etwas kostet und schnell gemacht ist, während die eigentliche Raffinesse der Mahlzeit von der Füllung kommt. So lässt sich mit wenig Aufwand aus Resten etwas zaubern, das auf dem Teller nach einer bewusst geplanten Mahlzeit aussieht, obwohl es eigentlich nur aufgebraucht wurde, was schon da war.
Wer öfter Palatschinken mit Resten füllt, gewöhnt sich daran, kleine Mengen im Kühlschrank nicht mehr als Problem, sondern als Möglichkeit zu sehen. Diese Gewohnheit sorgt dafür, dass weniger weggeworfen wird und der Kühlschrank regelmäßig leerer wird, bevor am Wochenende wieder neu eingekauft wird.