Aktionen für Dinge meiden, die man gar nicht braucht

Landschaftsillustration

Im Laden fallen Sonderangebote meist sofort ins Auge, oft platziert an prominenter Stelle direkt am Gang. Ein tiefer Preis verleitet leicht dazu, ein Produkt in den Wagen zu legen, obwohl es gar nicht auf der Einkaufsliste stand und im Haushalt eigentlich gar nicht gebraucht wird. Am Ende landet ein Teil dieser vermeintlichen Ersparnis ungenutzt im Vorratsschrank.

Ein kurzer Moment des Nachdenkens vor dem Zugreifen hilft, diese Falle zu umgehen. Die Frage, ob das Produkt in den nächsten Tagen tatsächlich verwendet würde, lässt sich meist schnell beantworten und verhindert, dass Aktionsware nur wegen des Preises im Wagen landet, ohne dass ein echter Bedarf dahintersteht.

Ein günstiger Preis ist kein Grund allein

Besonders bei verderblichen Produkten lohnt sich diese kurze Überlegung, weil eine grosse Menge zu einem tiefen Preis wenig bringt, wenn ein Teil davon am Ende doch weggeworfen wird. Eine kleinere Menge zum regulären Preis ist in solchen Fällen oft die klügere Wahl, auch wenn das Angebot auf den ersten Blick attraktiver wirkt.

Wer eine Einkaufsliste dabei hat, tut sich leichter, Aktionen kritisch zu betrachten, weil die Liste als Massstab dient, ob ein Produkt tatsächlich gebraucht wird. Ohne diese Orientierung ist es deutlich einfacher, sich von einem tiefen Preis allein leiten zu lassen, statt vom tatsächlichen Bedarf im Haushalt.

Mit der Zeit wird der bewusste Umgang mit Sonderangeboten zur Gewohnheit, die den Einkauf gezielter macht. Weniger ungenutzte Ware landet im Schrank, und die Ersparnis durch eine Aktion wird tatsächlich zur Ersparnis, weil das Produkt am Ende auch wirklich verwendet wird.