Nach dem Mittagessen bleibt manchmal ein wenig Gemüse, ein Stück Fleisch oder etwas Käse übrig, das für sich allein keine ganze Mahlzeit ergibt. Anstatt diese kleinen Mengen einzeln im Kühlschrank aufzubewahren, lassen sie sich klein schneiden und in ein paar verquirlte Eier einrühren. So entsteht aus mehreren kleinen Resten ein einziges, herzhaftes Omelett für den Abend.
Das Gemüse wird kurz in der Pfanne angebraten, bevor die Eier dazugegeben werden, damit es seine Röstaromen entfalten kann. Fleisch- oder Käsereste werden erst kurz vor Ende der Garzeit untergemischt, damit sie nicht zu trocken werden. Diese einfache Zubereitung dauert kaum länger, als die Zutaten überhaupt zusammenzusuchen.
Verschiedene Reste, ein Gericht
Ein Omelett eignet sich besonders gut, weil es kaum feste Regeln kennt. Es spielt keine Rolle, ob die Reste vom Mittagessen aus einer Pfanne, einem Ofengericht oder einer Beilage stammen, solange sie sich klein schneiden lassen. Diese Offenheit macht das Omelett zu einer verlässlichen Lösung, wenn im Kühlschrank mehrere kleine Portionen auf ihre Verwendung warten.
Wer regelmässig ein solches Omelett zubereitet, gewöhnt sich daran, kleine Mengen bewusst für den Abend beiseitezulegen, anstatt sie sofort zu entsorgen oder zu vergessen. Das Abendessen wird so ohne grossen zusätzlichen Aufwand zu einer Gelegenheit, den Kühlschrank ein Stück weit zu leeren.
Mit der Zeit wird diese Art zu kochen zur festen Gewohnheit, die den Alltag spürbar erleichtert. Reste vom Mittag verschwinden nicht mehr unbemerkt im Kühlschrank, sondern finden zuverlässig ihren Weg in eine neue, warme Mahlzeit, die genauso sättigend ist wie das ursprüngliche Gericht.